Ausstellungseröffnung in Berlin: „Hinter.Fragen.Sinti und Roma – eine Minderheit zwischen Verfolgung und Selbstbestimmung“

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Datum
20.09.2018
19:00 Uhr

Veranstaltungsort
DokuZ Sinti und Roma Berlin
Prinzenstraße 84.2
10969 Berlin


Wer sind Sinti und Roma eigentlich?

Was bedeutet es heute, Sinti oder Roma zu sein?

Wie wird an den Völkermord erinnert?

Diese und andere Fragen, die uns in unserer Arbeit immer wieder begegnen, dienten als Ausgangspunkt für Infopanels zu Geschichte und Gegenwart von Sinti und Roma in Deutschland.

Die 14 Tafeln vermitteln einerseits möglichst kompakt Informationen, andererseits werfen sie aber auch neue Fragen auf. In einem systematischen Teil thematisieren wir unter anderem Antiziganismus, stellen exemplarisch die Vielfalt der Selbstorganisationen von Sinti und Roma in Deutschland vor und portraitieren Angehörige der Minderheit. Dieser Teil rahmt den geschichtlichen Abriss, der im Jahr 1407 mit der ersten Erwähnung von Sinti und Roma in Hildesheim beginnt und sich über rassistische Ausgrenzung schon vor 1933, den NS-Völkermord, die Nachkriegszeit und die Bürgerrechtsarbeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erstreckt. Wie rote Fäden ziehen sich dabei Ausgrenzung und Verfolgung einerseits sowie Kämpfe um Selbstbestimmung andererseits durch die Texte.

Mit den Infopanels wollen wir vor allem zu einer weitergehenden Auseinandersetzung mit den Themen einladen.

Nachh einem offiziellen Teil mit Grußworten und der Erklärung des Konzepts der Infopanels besteht die Möglichkeit, die Ausstellungstafeln zu besichtigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.