Datum
15.12.2016
Veranstaltungsort
Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Straße der Nationen 22
16515 Oranienburg
Am Donnerstag, den 15. Dezember 2016, erinnert der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in der Gedenkstätte Sachsenhausen mit einer Gedenkveranstaltung und einer Kranzniederlegung an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma. An der Veranstaltung nimmt eine Delegation von Überlebenden und deren Familienangehörige teil, sowie Vorstände der Landesverbände des Zentralrats.
Ort: Zentraler Gedenkort „Station Z“
Begrüßung
Dr. Astrid Ley, stellv. Gedenkstättenleiterin
Ansprachen
Dieter Dombrowski, Vizepräsident des Landtages Brandenburg.
Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma
Vor 73 Jahren, am 16. Dezember 1942, Unterzeichnete Himmler den sogenannten „Auschwitz-Erlass“, der die Deportation von Sinti und Roma aus ganz Europa in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau anordnete – unter ihnen 10.000 deutsche Sinti und Roma aus dem damaligen Reichsgebiet. Insgesamt wurden im besetzten Europa mehrere Hunderttausend Sinti und Roma in Konzentrationslagern oder durch Einsatzgruppen der SS ermordet. Im Konzentrationslager Sachsenhausen waren mehr als 1.000 Sinti und Roma inhaftiert. Seit 2004 wird in der Gedenkstätte Sachsenhausen die Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma im Nationalsozialismus umfassend in einem eigenen Ausstellungsabschnitt dokumentiert.
