Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt Berufung der Kommission zur Aufarbeitung des nach 1945 begangenen Unrechts

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma begrüßt die jetzt beschlossene Berufung der Mitglieder der Kommission zur Aufarbeitung des an Sinti und Roma nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR begangenen Unrechts.

Ohne die politischen Initiativen des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma gegenüber Bundesregierung und Bundestag, hätte es diese wichtige Kommission zur historischen Aufarbeitung nicht gegeben.

Deshalb begrüßt der Zentralrat, dass der Deutsche Bundestag im Entschließungsantrag vom 13.12.2023 (Drucksache 20/9779) erklärt hat, „das Dokumentations- und Kultur­zentrum Deutscher Sinti und Roma soll als anerkannte Facheinrichtung in alle Maß­nahmen der Aufarbeitung einbezogen werden.“

Der Vorsitzende, Romani Rose, erklärt: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten, in denen verfassungsfeindliche Parteien wieder erstarken, ist die Bewusstseinsbildung für das Unrecht gegenüber Sinti und Roma auch nach dem Holocaust eine Verpflichtung unse­res demokratischen Rechtstaats.“