Datenerhebung von Antiziganismus, Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten

Im Rahmen eines geschlossenen Fachgesprächs wurde am 24. September 2018 der Frage nachgegangen, welche Instrumente und Methoden in der qualitativen und quantitativen Forschung zur Datenerhebung geeignet sind, um Antiziganismus, Diskriminierung  und Ungleichbehandlung zu messen und welche grundlegenden Richtlinien dabei beachtet werden müssen, um den Grundsatz zu wahren, keine ethnischen Daten zu erheben. Vor dem Hintergrund einer international geführten Debatte zu Gleichstellungsdaten um rassistische Diskriminierung zu messen und dieser mit Maßnahmen entgegenzuwirken wurde im Rahmen dieser Fachveranstaltung diskutiert, wo die Möglichkeiten aber auch Grenzen von Datenerhebungen liegen und welche Gefahrenpotentiale prinzipiell damit verbunden sind wenn sensible personenbezogene Daten erfasst werden. An dem Gespräch nahmen neben Sinti und Roma Organisationen Vertreter*innen aus Wissenschaft, Politik und von verschiedenen Organisationen von Rassismus betroffener Menschen teil. 

 

Programm des Fachaustauschs
Programm und Konzept der Fachveranstaltung zu Datenerhebung

Die Ergebnisse des Fachaustausches haben wir in einem Dossier zusammengefasst.
Bericht und Dokumentation

Die Präsentationen können hier abgerufen werden:

Umgang und staatliche Praxis bei der Erhebung sensibler personenbezogener Daten |
Dr. Thilo Weichert
1_Netzwerk_Datenschutzexpertise_Praesentation_Weichert

Die neue EU-Datenschutzrichtlinie im Kontext von Datenerhebungen |
Ralf Bendrath
2_EU_Praesentation_Bendrath

Forschungsansätze und Methoden zur Erhebung von Antidiskriminierungsdaten|
Steffen Beigang
3_HU_Praesentation_Beigang

EVZ Arbeitskreis zur Bildungsteilhabe von Sinti und Roma |
Jane Weiß
4_HU_Praesentation_Weiss

Projekt „Vielfalt entscheidet – Diversity in Leadership“ |
Joshua Kwesi Aikins
(wird nachgereicht)

Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes |
Rainer Stocker
6_ADS_Praesentation_Stocker

 

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